“…als bliebe die Wurzel im Boden“

 

Musik- und Rezitation

 

Migration ist ein nicht mehr wegzudenkender Faktor in unserem öffentlichen und privaten Leben. Menschen verschiedener Nationalität, verschiedener Kulturen, Religionen teilen sich das Land, verständigen sich, prallen aneinander ab, ziehen sich an, grenzen sich ab, assimilieren sich, dissoziieren sich. Neben offener Begegnung erleben wir Feindseligkeit und Unwissenheit, dunkle Furcht und bisweilen brütenden Hass.

 

Das Projekt „Als bliebe die Wurzel im Boden“ stellt die Frage nach Heimat.  Über 200 Personen haben wir nach ihrer Heimat befragt. Wo ist Heimat? Wo ich geboren wurde? Wo meine Liebe ist? Wo sich meine Träume erfüllen? Wo ich sicher bin? Die vielfältigen Antworten lenken den Blick auf die eigene Herkunft und suchen die Spuren von Migration in vier Kulturräumen, die in Poesie und leidenschaftlicher Musik zu Gehör gebracht werden.

 

Während „Menschen mit Migrationshintergrund“ in der Regel als Problemfälle zur Sprache kommen, möchten wir den Blick auf das Schöne, Sinnliche lenken, das sie mitbringen und in unser Leben eintragen.