"Passatempo"- ital., portug. = ‘Zeitvertreib, Kurzweil’: nicht die Zeit wollen wir mit unserer Musik vertreiben, sondern alles das, was die Zeit daran hindert, bedeutungsvoll zu werden.

Viele der Stücke, die wir spielen, sind tanzbare Tangos und Milongas. Andere laden ein, die Zeit bewusst zu erleben, indem ich mich einer Melodie, einem Klang, einem musikalischen Ausdruck hingebe.





 

Wir spielen Musik von Migranten, weil sie die Vielfalt menschlicher Lebenserfahrungen spiegelt:

aus Osteuropa- die Erfahrung von Heimatlosigkeit gepaart mit unbeugsamer Vitalität und dem Mut zum Neuanfang

aus Argentinien- der Puls einer glutvollen, erdigen Musik, die nur eines will: dass wir tanzen

aus Griechenland- der Schmerz und das Verlangen, die Seele nach außen zu kehren und zu sagen: ‘das bin ich, dieser Mensch bin ich’

aus jüdischen Lebensumfeldern - eine Ahnung von Leben inmitten von Verfolgung und Heimatsuche

aus uns entstanden
- eine eigene musikalische Antwort auf die Impulse aus fernen Ländern und vergangenen Zeiten, ein Mit–Unterwegs sein, jetzt, heute